Das Grab des Novalis

Das Grab des Novalis ist eine radikale Dekonstruktion der Idee einer DDR, die es so nie gegeben hat und nie geben konnte. Körners Text ist eine philosophische Groteske, ein komplexes Satyrspiel, welches das innere Dilemma einer diktatorischen Weltanschauung aufzeigt und ad absurdum führt.
Dieser Essay ist der dritte Teil des neunteiligen Fragmentromans Das Land aller Übel, ein literarisch-analytischer und philosophischer Zugriff auf die staatstragende, konkret genannte Utopie des Kommunismus. Gemeint ist dabei nicht die DDR, sondern das Land Utopia, also die Idee einer DDR, die es so nie gegeben hat und nie geben konnte.
Körners Roman liefert eine radikale Dekonstruktion, die sich im Kopf des Lesers zum Schauspiel fügt. Der Autor transponiert die sechzehn Gestalten aus dem Märchen, das Klingsohr in dem Roman Heinrich von Ofterdingen erzählt, in sein Stück ? als archetypische Gestalten eines ideologisch traumatisierten Bewusstseins.

 

Thomas Körner / Joachim Walther (Nachwort)
Verschwiegene Bibliothek, Band 6
Leinen, geprägt

256 Seiten
€ 19,90

ISBN 978-3-940111-38-8

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