Undine

Renate Wacker illustriert in romantisch anmutenden Bildern die märchenhafte Erzählung um das Schicksal des verlockenden Meerfräuleins Undine, die seit zweihundert Jahren die Leser verzaubert.

Das Meerfräulein Undine ist ein Elementargeist: weder ganz Natur noch ganz Geist. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als eine Seele. Denn dies würde auch bedeuten, zu einer einzigen Welt zu gehören. Durch die Liebe zu einem Menschen, dem jungen Ritter Huldbrand, wird ihr Wunsch Wirklichkeit und bringt ihr gleichzeitig die Unsterblichkeit. Doch mit der Seele hat nicht nur Undine Zugang zur irdischen Welt, sondern das irdische Leid auch zu ihr.

Fouqués Undine spielt in einer fantastischen mittelalterlichen Welt. Dieses Meisterwerk der romantischen Erzähltechnik hat viele spätere literarische Arbeiten beeinflusst, darunter Hans Christian Andersens Die kleine Meerjungfrau, Oscar Wildes Märchen Der Fischer und seine Seele, Jean Giraudoux’ Theaterstück Ondine und Ingeborg Bachmanns Erzählung Undine geht.

 

Friedrich de la Motte Fouqué (*1777 in Brandenburg/Havel; †1843 in Berlin) war einer der ersten deutschen Dichter der Romantik. Der Adelsspross einer Hugenottenfamilie diente zeitlebens in der preußischen Armee. 1803 heiratete er Karoline von Briest, die Ritter- und Liebesromane schrieb. Heute pflegt das Kleist-Museum Frankfurt (Oder) Fouqués literarisches Erbe.

Renate Wacker, geboren 1977, studierte Illustration an der HGB Leipzig und schloss als Meisterschülerin ab. Ihre Bücher wurden u. a. auf der Biennale der Illustrationen Bratislava, mit dem Sächsischen Staatspreis und dem Joseph-Binder-Award ausgezeichnet und in Tokio, New York, Warschau und Lissabon ausgestellt.

Friedrich de la Motte Fouqué (Autor) /
Renate Wacker (Illustratorin)

Mit zahlreichen zweifarbigen Illustrationen und einer Nachbemerkung der Illustratorin. Bedrucktes und geprägtes Leinen, Fadenheftung, Kopffarbschnitt, Lesebändchen, Format 14,5 × 23 cm

144 Seiten
€ 25,-

ISBN 978-3-86406-081-6

lieferbar ab September 2017

Produktfotos Copyright © Martin Mascheski